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Drückjagden auf Wildschweine in Pakistan oder in der Türkey

Seit über zwanzig Jahren zieht es passionierte Schwarzwildjäger in das Land der fünf Ströme, um dort an den bekannt guten, wild verwegenen Drückjagden teilzunehmen. Das Schwarzwild hat dort zu lande gewissermaßen einen Freibrief, den Muslimen ist der Genuss von Schweinefleisch nicht nur untersagt sondern auch ein Gräuel, und somit finden Wildschweinjagden, wie sie kennen dort kaum vor.Veranstaltet werden wohl Vertreibungsjagden. An denen beteiligt sich hauptsächlich die Dorfjugend, die hier den Schneid ihrer Bullterrier beim Kampf mit Sauen, gar den starken Keilern unter Beweis stellen kann. Das kann gelegentlich unseren Jagdbetrieb stören. Wir – die vor Ort arbeitenden Berufsjäger - wissen indes die besten, fern von Dörfern gelegenen Tageseinstände, und hier kommen unsere Jagdgäste zu unvergesslichen Jagderlebnissen mit durchschnittlich hohen Strecken bei sehr spannenden Jagdverläufen. Der Anteil an starken Keilern ist hoch. Es kann mit allen gängigen Kugelkalibern geschossen werden. Das Land gilt aller Unkenrufe zum trotz als sicheres Reiseland.Gäste Pakistans fühlen sich immer herzlich aufgenommen.

Die Jagdreise beginnt, was den Flug anbelangt für deutsche Jäger in Frankfurt.Von dort geht es mit der PIA –Pakistans International Airline – in einem siebenstündigen Flug nach Islamabad. Von dort gelangen die Jäger mit modernen Kleinbussen in die einhundert bis zweihundert Kilometer entfernten Jagdgebiete. Schwarzwild kommt in Pakistan praktisch überall vor – vom Indusdelta bis hoch hinauf in die Himalaja-Vorgebirge -, doch ist nicht jeder Biotop und nicht jede Jahreszeit für Drückjagden günstig. So müssen z.B. mit der Ernte des Zuckerrohres die Sauen ihre beliebten Einstände in der Landwirtschaft verlassen und die Dschungel- und Schilfgebiete aufsuchen. Dort kommt es zu gewissen Konzentrationen, die das Jahr über nicht zu erwarten ist. Ähnlich ist es bei der Erntereife von verschiedenen Feldfrüchten wie Reis, Mais oder Erdnuss. Davon werden die Sauen magisch angezogen, und wer wie wir die näheren Umstände kennt, wir die Jäger in gute Jagdgebiete führen können..Beste Ortskenntnisse – 22 Jahre sprechen für sich – und anerkannt gute, schneidige und erfahrene Treiber sorgen dann dafür, dass die Jäger ordentlich zu Schuss kommen. Ausnahmen können nur die Regel bestätigen …Am Tage werden bis zu fünf Drücken durchgeführt; je nach Gelände – Dornbusch-Dschungel, Graslandschaften entlang der Ströme, wilde Schluchten und Hochplateaus der Mittelgebirge oder Himalaja-Vorberge – müssen manchmal kleinere Märsche zu den Ständen in Kauf genommen werden. Meist indes kann bis in Standnähe gefahren werden.Somit ist auch älteren Jägern die Teilnahme ein Vergnügen, zumal meistens die Sonne scheint bei einem Wetter, das uns an schöne Herbsttage hierzulande erinnert.Nicht zu warme, dafür wetter- und dornenfeste Bekleidung einschließlich der Schuhe mitbringen. Sowie Sonnencreme und Sonnenbrille.

Unterkünfte
Wir wohnen gewöhnlich in alten englischen Gäste-Bungalows, deren Enterieur für eine romantische Jagdstimmung nach getaner Arbeit sorgt, zumal bald ein Kaminfeuer lodert: abends kann es kühl werden: Und da freut man sich, einen warmen Overall oder Pullover mitgebracht zu haben. Die Gästehäuser – obwohl alt und nicht nach deutschem Muster erhalten, verfügen über geflieste Bäder, jeweils den großen Räumen angegliedert, in welchem die Gäste meist zu viert untergebracht sind. Nur die wenigen Hotels, die gelegentlich als Jagdunterkunft dienen, haben Doppelzimmer. Bitte Schlafsack mitbringen.

Jagdwaffen
Pakistan erlaubt es allen Gastjägern mit gutem Leumund und Einladung durch einen legitimierten Jagdveranstalter, ein bis mehrere Jagdwaffen mit ins Land zu bringen.Maximal dürfen einhundert Schuss pro Jäger mitgenommen werden.Es empfehlen sich 4o bis 6o Patronen. Ein Mehr dokumentierte nur einen unmäßigen Beutewunsch. Auch in Pakistan vermehren sich die Sauen nicht wie die Ratten.Wenngleich es gelegentlich so zu sein scheint, was sich dann in hohen Tagesstrecken niederschlägt.In der Regel werden bei acht Teilnehmer acht Sauen pro Tag geschossen. Bei hohem Keileranteil, wie die vergangenen gloriosen Jagdergebnisse beweisen. Ein zu drei ist ein gutes Schuß/Beute-Ergebnis.Das erzielen die meisten Jäger so in etwa. Ein jeder mag sich dann die Mitnahme an Patronen ausrechnen.Die Kaliber für Saujagden sind passionierten Waidgenossen bekannt, so dass hier nicht näher darauf eingegangen werden soll. Es empfehlen sich schwere, nicht so schnelle Geschosse. Wir schießen meist auf Entfernungen von 5 bis 5o Meter, so dass ein Drilling von geübter Hand geführt zu empfehlen wäre.

Ernährung
Das von uns servierte Essen wird meist überschwänglich gelobt, verfügen wir doch über eine gute eigene Küche. Zubereitet werden europäische, chinesische und natürlich auch pakistanische Gerichte. Nur das Frühstück ist ein wenig karg für unseren Geschmack: Es gibt kein Brot und schon gar nicht Brötchen in diesem Land, von Aufschnitt ganz zu schweigen. Wir empfehlen, einen Laib Brot und etwas Hartwurst oder Käse mitzubringen. Und alkoholische Getränke.Denn die sind im Lande nicht so einfach zu besorgen. Außerdem sind sie teuer.Bei etwas Geschick lässt sich eine Flasche Strohrum oder Whisky durch den meist nicht sehr strikten Zoll bringen.Die Zöllner sind zu sehr an unseren Waffen interessiert…

Einreisebedingungen
Für unser Jagdland Pakistan wird ein mindestens noch ein sechs Monate gültiger Reisepass notwendig, der mit einem Touristenvisum gestempelt ist. Für die Erteilung des Visum sorgen wir. Gesundheitszeugnisse werden nicht verlangt. Es sind auch keinerlei Vorsorgen zu treffen. Malaria kommt in den fraglichen Jagdmonaten nicht vor. Und die zu recht gefürchteten Schlangen sind zu diesen Zeiten in Winterruhe gefallen. Selten dass ein Jäger in all den Jahren einmal eine zu Gesicht bekommen hat, und wenn – dann in einem trägen Zustand.

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Rudolf Humme · Internationale Jagdführung · Holzplatz 17 · D 46325 Borken
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