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Chinkara oder Indische Gazelle (Gazella gazella)

teilt ihr heutiges, bejagbares Vorkommen mit dem Blanford-Urial und dem Bezoar. Für dieses Jahr sollen einige wenige Lizenzen vergaben werden. Für die nächste Saison gilt das als sicher. Leider ist das von anderem Wild in Pakistan noch nicht zu vermelden.


 

Nilgai-Antilope (Boselaphus tragocamelus)

hatte immer nur kleinste Einstandsgebiete in Pakistan, und zwar in den Grenzregionen zu Indien. Zwar macht der Friedensprozess der beiden Länder gute Fortschritte, doch ist an Jagdmöglichkeiten noch lange nicht zu denken. Gefährdet sind weiterhin der Barasinga-Hirsch sowie der Schweinshirsch. Gleiches gilt für die Indische Hyäne und den Wolf.


Goral (Naemorhedus goral)

steht zwar besonders in Kaschmir unter dem Schutz von Dorfgemeinschaften, doch wird es noch dauern, bis die Bemühungen greifen.In gleichen Einständen kommen mit zunehmenden Bestandszahlen Indischer Leopard sowie der Himalaja-Kragenbär vor.


Schneeleopard (Uncia uncia)

Zugenommen hat erfreulicherweise der Schneeleopard. Dank der strikten Jagdverbots für Einheimische und dank der Zunahme an Beutetieren. Ob der Schneeleopard jemals gejagt werden kann, steht noch in den Sternen, wegen der vielen Vorbehalte, die es gegen eine solche Jagd international gibt. Bleibt zu hoffen, dass sich eines Tages die Logik durchsetzt und der Schneeleopard seinen zusätzlichen, auch für die Dorfgemeinschaften verständlichen „Wert“ bekommt..
 

© The Mammals of Pakistan / T.J.Roberts, Ernest Benn back

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