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Das ist seit über 20 Jahren mein Slogan. Und das zurecht, denn Sus scrofa Atilla gilt als zweitstärkste Wildschein-Unterart, an Masse nur noch übertroffen vom Schwarzwild am Ussuri, wo bekanntlich unter meiner Führung der viertstärkste Keiler der Welt geschossen worden ist. Mit meinem Jäger Murat veranstalten wir zwei unterschiedliche Jagden: Ansitzjagd bei Mondschein verbunden mit nächtlicher Pirsch auf großen waldnah gelegenen Landwirtschaftlichen Flächen. Drückjagd, die sich unterteilt in Brackierjagd(nur mit Bracken und deren Führern) und Drückjagd mit einer Anzahl von guten Treibern, unterstützt von Bracken und Hetzhunden.- Die Brackierjagd gilt als die Krone des Waidwerks auf Schwarzwild. Sie ist an Spannung nicht zu überbieten, verspricht gute Keilerausbeute und ist in dieser klassischen Form wohl nur noch in wenigen Gebieten der Türkei zu finden. Die Ansitzjagd findet immer während der Mondphasen statt, idealerweise in den Tagen vor und bis zum Vollmond. Der Jagdgast sitzt in freier Wildbahn an permanent beschickten, heimlich gelegenen Kirrungen an und hat alle Chance, auf starkes Schwarzwild zu Schuss zu kommen. Idealerweise mit Nachtoptik ausgerüstet, sollte der Jäger selbst sicher stellen, dass nicht etwa eine starke Bache beschossen wird. Ein Ansitzbegleiter steht auf Wunsch zur Verfügung. Dies ganz besonders während der Mondschein-Pirschgänge. Ich verspreche spannende Jagd. Die Drückjagden finden in großen Bergwaldlandschaften statt, die wegen der großen Eichenbestände dem erfahrenen Jäger gleich kundtun, dass hier sein Lieblingswild zuhause ist. Wir jagen fünf Tage hindurch-wobei wir je nach Wetter- und Schneelage nur mit Bracken oder gemischt mit einer guten Treiberwehr jagen. Mehrere Drücken am Tag sind zumal der Treiberwehr immer möglich. Untergebracht sind wir in sehr guten Hotels, meist inmitten der zwei drei infrage kommenden Mittelstädtchen gelegen, so dass ein abwechselungsreicher, reizvoller Aufenthalt garantiert ist. Die Ansitzjagdteilnehmer, derer ist maximal drei sein können, übernachten in dem von uns angepachteten, alten Bauernhäuschen, sauber mit prima Küche, ordentlichem Bad samt gefliestem Örtchen. Gesprochen wird deutsch und englisch, mit den lokalen türkischen Jagdbegleitern verstehen wir uns als Jäger auch wortlos. Kleinstes Jagdwörterbuch: Domus heißt Sau und Köpek heißt Hund. Waidmannsheil werden wir noch vor Ort übersetzen. Die Jagd- und Waffenausrüstung ist jedem Wildschwein- und Nachtjäger vertraut. Erlaubt sind alle üblichen Waffen wie Flinten, Büchsen, Drillingen und andere Kombinationen. |
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Zu den Preisen. Ansitzjagden
können für ein bis höchsten drei Jäger gleichzeitig organisiert werden.
Ideal sind zwei Jäger. Die Kosten für einen Jagdteilnehmer belaufen sich
für die fünftägige Jagd auf 1.400 Euro einschließlich Flughafen-Transfer
und Waffendokumente für den Zoll bei Ein- und Ausreise. Bei zwei Teilnehmer
belaufen sich die Kosten auf 1.000 Euro, und bei drei Jägern auf je 900
Euro. Hinzukommen der Flug, die täglichen Jagdabgaben an das Forstamt
(derzeit 50 USD – soll auf 100 USA erhöht werden) sowie die Abschussgebühren.
Diese basieren auf den Forderungen des Forstamtes, wo sie während des
Jagdbetriebes in USD cash bezahlt werden müssen. |
Die
Drückjagdpreise variieren mit der Anzahl der Teilnehmer. Fünf
Teilnehmer incl.Transfer und Zollformalitäten 1.100 Euro. Sieben Teilnehmer
1.000 Euro. Neun Teilnehmer 900 Euro pro Teilnehmer. Hinzukommen
wiederum die Forstamtskosten sowie die Trophäengebühren: Bachen und Überläufer 500 USD Keiler unter 16 cm 600 USD und dann jeweils unter 18 cm 700 USD unter 20 cm 900 USD unter 22 cm 1.050 USD unter 24 cm 1.350 USD unter 26 cm 1.650 USD über 26 cm 1.750 USD
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| Die hohen Abschusskosten resultieren aus dem hohen Preisansatz durch die Behörden. Die Gründe sind bei dem Verhalten einiger türkischer Veranstalter zu suchen, deren Gäste angeblich nur immer ganz winzige Keiler erbeutet haben sollen, wie aus Ankara verlautet. Ich kann nur den Rat geben, sich bei unseren Brackier-/Drückjagden auf starke Keiler zu konzentrieren.Wir werden durch unsere Profiarbeit dabei assistieren. Ansitzjagden verlangen optimale Vorbereitung. Vor allem müssen die Kirrungen andauernd betreut werden. Ferner gilt es fortdauernd freundschaftlichen Kontakt zu den benachbarten Bauern zu unterhalten, die sich – wenn keine Jäger kommen - über die Kirrungen mokieren und ggf. selbst zur Waffe greifen Alte Keiler sind wertvoll. Wissen wir doch, dass von 1.000 Frischlingen nur ganze vier zu achtjährigen Keilern heranwachsen. Starke Hirsche kann mancher schießen; starke Keiler, ein grobes oder hauendes Schwein gar sind von ganz anderem Kaliber! |
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Rudolf Humme · Internationale Jagdführung · Holzplatz 17 · D 46325 Borken Telefon +49 (0)2861 3261 · Telefax +49 (0)2861 66556 Email: Rudolf@Humme.de |