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Blauschaf
(Bharal Pseudois nayaur).
Hoch im Norden im Norden Pakistans, nicht weit von der Grenze nach China
– auf etwa 3 5oo Höhenmetern – bieten weite Hochebenen Lebensraum für
das am weitesten nach Westen gelegene Vorkommen von Blauschafen. In zwei
von einander durch den Karakorum-Highway getrennten Populationen wurden
jüngst etwa 14oo und 36o Stücke gezählt. Frei gehalten von der früher
üblichen Jagd durch örtliche Jäger haben sie sich auf diese Stückzahlen
vermehrt, und jetzt können erstmals einige starke Widder zur Jagd freigegeben
werden. Die Jagdgebiete sind erst nach längeren Trekkingtouren zu erreichen,
die eineinhalb und drei Tage in Anspruch nehmen., so dass zehn bis zwölf
Jagdtage einkalkuliert werden müssen.Die sich auch lohnen, da es durch
Steinbock-Gebiete geht, so dass auf Wunsch ein Himalaja-Steinbock erbeutet
werden kann und zum anderen sind die Blauschafe Pakistans ungewöhnlich
stark und die alten Widder tragen derart kapitale Trophäen, dass wir mit
neuen Weltrekorden rechnen. Die Blauschafe brunften früher als die Wildschafe,
daher geht die Jagdzeit vom 1. bis zum 31.November.Die Jagd ist nur für
robuste, bergerfahrene Jäger geeignet, die gewohnt sind in Zelten oder
primitiven Schäferhütten zu nächtigen.Die Berufsjäger, Bergführer, Träger
und Wildhüter werden selbstverständlich alles tun, selbst diese Jagd nicht
zur Strapaze werden zu lassen. Erwartete Trophäenstärke 25 bis
30 inch.
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